Herkunft
Die Heimat des Karski Ovcar ist Slowenien. Er verdankt seinen Namen dem slowenischen und Istrischen Karstgebirge. Deshalb war auch er unter mehreren Bezeichnungen zu finden. Man nannte ihn "Hirtenhund von der Karst" "Istrische Schäferhunde oder kurz Istrianer" außerdem wurde er unter dem Namen Illyrischer Schäferhund gemeinsam mit dem Sarplaninac beim FCI eingetragen. Erst 1956 wurden beide Rassen aufgeteilt in Karski Ovcar und Sarplaninac. Neu ist diese Hunderasse mit Sicherheit nicht. Bereits 1689 schreibt der österreichische Historiker Valvasor in seinem Werk: Die Ehre des Herzogtums Krain, unter anderem.....Auch Hunde hat das Herzogtum Krain, nicht gerade die schlechtesten! Vor allem auf der Karst und dem Fluß Pivka züchtet man große und starke Hunde, die im Stande sind dem Wolf gehörig den Pelz zu gerben. Deshalb sind sie stets in Begleitung der Hirten zu finden.
Nach dem Standard ist der Kraski Ovcar ein mittelgroßer Hund, stark, kräftig, harmonisch gebaut, mit guter Muskulatur und guter Behaarung. Die Widerristhöhe beim Rüden darf nicht höher als 63 cm nicht überschreiten, Hündinnen sind entsprechend kleiner. Die Fellfarbe ist immer eisengrau mit einer helleren Abstufung an den Läufen, der Farbe der Unterwolle.
Der Kraski Ovcar war der treue Begleiter, meist einziger Freund und Gesellschafter des Hirten. Sie aßen und schliefen gemeinsam, teilten ihr Brot, bewachten gemeinsam die Herde und kämpften gemeinsam gegen Beutegreifer. Dieses freie Leben des Hundes und die freiwillige Folgsamkeit unter dem Willen des Hirten, haben den Charakter des Kraski Ovcar bis heute geprägt.
© Ilona Hambitzer (Text / Bild 1), Freunde des Herdenschutzhundes |