Die Gabe eines passenden Homöopathikums ersetzt nie die fachgerechte Wundreinigung und die chirurgische Versorgung mittels Wundnaht durch dem Tierarzt.
Folgende Homöopathika haben sich bei der Behandlung von Hautwunden bewährt:
Aconitum napellus-Sturmhut
Aconitum hilft, wenn das verletzte Tier nach der Verletzung geschockt und stark verängstigt ist. Es zeigt weite, angstvolle Augen, ist unruhig und hat einen schnellen Puls. Aconitum kann auch helfen, wenn sich ein Tier nach einem Angsterlebnis nicht so recht erholt und es tagelang verängstigt bleibt.
Arnica montana-Bergwohlverleih
Wird sehr häufig bei Verletzungen eingesetzt. Tier ist nach der Verwundung sehr müde und zerschlagen (Mensch: wundes, lahmes, Gefühl im ganzen Körner, fühlt sich wie zerschlagen). Das Tier ist unruhig und gleichzeitig müde. Es will Ruhe und läßt sich nur ungern anfassen. Arnica hilft bei Verletzungsschock und hat eine blutstillende, krampflösende und beruhigende Wirkung. Wird oft bei frischen Verletzungen mit Blutungen, Quetschungen der Weichteile und Blutergüssen eingesetzt.
Calendula-Ringelblume
Kann sowohl innerlich als auch lokal in der Tinktur angewendet werden. Fördert die Granulation der Wunden z. B. bei ä, ausgefransten Rißwunden, die nicht mehr genäht werden können, ist es sehr hilfreich. Verhindert überschießende Wundeiterungen. Gutes Mittel bei infizierten Wunden.
Ledum palustre-Sumpfporst
Bei punktförmigen Verletzungen durch spitze Gegenstände, wie Nadeln, Nägel, Bisse, Insektenstiche. Typischerweise fühlt sich die verletzte Stelle eiskalt an. Kaum Eiterung.
Hypericum perforatum-Johanniskraut
Verletzungen an Körperteilen, die reich an Nerven sind d. h. an Pfoten, Klauen, Hufen und Zitzen. Diese Verletzungen sind äusserst schmerzhaft z. B. ist von außen an der Pfote nur eine kleine Verletzung sichtbar das Tier lahmt aber hochgradig. Hypericum ist das Arnica der Nerven. |